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Friday, December 26, 2008

3 days, 3 parties

The weekend of December 12, 13, 14 was a very eventful one for me. Spite malsanecon – jam de la lasta semajno de novembro mi luktis kun malvarmumo – mi sukcesis partopreni tri jarfinajn festojn.

The first of the three parties, on Friday December 12, was our MapTown company party. Our manager, Kim, had arranged for a festive dinner at the musical theatre Jubilations. Unfortunately, a blizzard struck Calgary on that day, and so a number of those planning to attend were unable to come (or unwilling to drive). Nevertheless, eight of us managed to arrive at the theatre. Traffic was chaotic, so Kim had to walk six blocks before Nader could pick her up, while Sandi’s, Bryan, his girlfriend Stacy (sp?) and myself met up with Sandi’s partner Ralph two blocks from the store and Maria got a ride from the school with the father of a co-worker. Since the minimum reservation for a company party was twenty seats (and twenty people may well have come if the weather had cooperated), each of us got an extra dinner to take home, and the company paid for several drinks per person. The play, performed between courses, was a musical production based on the TV show CSI entitled “CSI: Little Murder on the Prairie”. It was great fun and the dinner very tasty (I had a chicken entrée, which I found a bit too spicy for my taste, and took a prime rib entrée home, which I had for dinner two days later and found delicious!)

Am nächsten Tag war das Uhubaum-fest der Schlaraffen (mit Burgfrauen). Ritter Niemand (Allan) holte mich und Maria um halb sechs mit dem Auto von Meredith ab, die leider die dabei sein konnte, da sie zu der Zeit in Hawaii war. Als wir in der Burg ankamen, waren fast alle schon da, und das Abendessen – von Junker Ulli vorbereitet – wurde danach serviert. Um halb acht fing die Sitzung an, und es wurde wie immer lustig gespielt. Ich spielte das Abendlied und die Aufmunterung auf dem Klavier (nicht besonders gut, denn die viele Zuschauer in der Nähe beunruhigten mich) und das Schlußlied und eine musikalische Fechsung (zwei Weihnachts= lieder) auf der Flöte, wofür ich mit dem Wochenwanderfechsungsorden belohnt wurde. Maria und ich erhielten vom Weihnachtsmann (Ritter Bar-Bar) nette Geschenke: Maria einen Engel aus Kristall und ich eine kleine Flasche Likör (Bailey’s Mint Chocolate).

Dimanĉon estis la vico de la esperantistoj. Dum la frua posttagmezo mi ordigis iom la loĝejon, forĵetis reciklotaĵojn, kaj polvosuĉis. Je la 15h30 alvenis Milan, bedaŭrinde sen Jacqueline kiu devis resti en Drumheller pro laboroj farotaj ĉe ŝia ateliero dum sekvaj tagoj, kaj baldaŭ poste alvenis Allan kun Nicholas, juna esperantisto el Aŭstralio kiu nuntempe faras esplorojn kiel komputilsciencisto ĉe la Universitato. Iom post la kvara alvenis ankoraŭ Dafinka. Dum iom pli ol horo ni babilis, manĝetis, fotiĝis kaj kantis Zambanajn kantojn. Je la kvina la gastoj iris hejmen, kaj ni kontentis pro sukcesa Zamenhof-taga festo : raporto pri ĝi aperos en baldaŭ aperonta numero 2008/02 de Lumo kaj ĉe la kluba blogejo.

Wednesday, November 26, 2008

Junkerprüfung

Schon seit fünf Tagen leide ich an einer Erkältung, und von Samstag bis Dienstag mußte ich den besten Teil des Tages im Bett verbringen, aber gestern um 5 Uhr nachmittags habe ich mich auf den Weg gebracht, denn es sollte diesen Abend an der Burg Stampedia ein wichtiges Ereignis geschehen: die Junkerprufung des Knappen 59 (und des Knappen 58)! Wie immer bei den Schlaraffen, fing die Sippung damit an, daß der (in Vertretung fungierende) Reychsmarschall den Tamtam schlug, die Sassen das Abendlied sangen (mit Begleitung am Klavier vom Knappen 59), jemand die blaue Kerze anzündete, und der Kanzler seine Berichten machte. Erst dann konnte die Junkersprüfung anfangen. Natürlich mußte alles gemäß Ceremonie gemacht worden: zuerst mußten die Knappen – zusammen mit Junkermeister und Junker Ulli – in die Vorburg gehen und dann, schrittend und beugend sich der Oberherrlichkeit nähern. Der Junker Ulli durfte dann seinen Platz am Junkertisch nehmen, während die Knappen (mit Junkermeister zwischen ihnen) sich auf Stühle vor der Oberherrlichkeit und gegenüber vom Schulrat setzten. Der Schulrat (Ritter Uerige) stellte nun mehrere Fragen, erst dem Knappen 58, dann dem Knappen 59, zurück zum Knappen 58, und wieder dem Knappen 59. Man fragte welchen Titel habe der, der die Fragen stellte (Schulrat), welche Farben habe das Reych Fort Okanagan (blau und rot), wie alt das Reych Rocky Mountania sei (38 Jahre alt), wie man den Junkermeister anspricht (Ihr Gestrenger) und so weiter. Manchmal wußten wir die richtigen Antworte, manchmal mußte man uns etwas helfen (oft konnte der Junker Ulli, der hinter uns saß, sich hilflicherweise nicht zurückhalten). Endlich war die Prüfung zuende. Also marschierten wir hinaus in die Vorburg, damit die Herrlichkeiten in aller Ruhe sich entscheiden konnten, und nach wenigen Minuten mußten wir zurück in die Burg marschieren, wo die Oberherrlichkeit uns Bescheid gab, daß wir die Prüfung bestanden haben. Natürlich seien unsere Kenntnisse der Schlaraffentum noch mangelhaft, aber der gute Junkermeister werde uns alles beibringen, was wir noch lernen müßten. Nächste Woche werden wir als Junker Paul und Junker Al eingekleidet. Und die Sippung ging weiter: viele Fechsungen zum Thema „meine Geburtstadt“ sind vorgestellt worden (ich erhielt einen Ahnen in der Form einer Wasserjungfer für eine kurze Fechsung über meine Geburtstadt Victoria, mein guter Freund und erster Pate, der Ritter Niemand, bekam den Wochenwanderorden für eine Fechsung über seine Geburtstadt Kopenhagen), der Styx Ritter Albertaner gab uns eine schmackhafte Atzung in Form einer Bohnensuppe, die Sassen sangen das Aufmunterungslied (nach der Atzung), das Geburtstagslied (fur Ritter Wiss), und das Schlußlied – allemal mit Begleitung von Knappe 59, einmal am Klavier, zweimal mit der Querflöte. Am Ende durften die Knappen 58 und 59 zusammen die blaue Kerze erlöschen.

Leider wurden keine Aufnahmen bei der Junkerprüfung gemacht, aber ich füge zwei Lichtbilder hinzu, die das Ereignis versinnbildlichen können: im ersten Bild sieht man (links) den Ritter Bar-Bar, der fungierende Oberherrlichkeit bei meiner Junkerprüfung, (recht) den Ritter Rohrbruch, meinen zweiten Paten, und vor ihnen die blaue Kerze; im zweiten Bild sieht man mich, den Knappen 59, so gekleidet wie ich bei der Junkerprüfung war.